Unterrichtsintegrierte Daten

Den Lehrenden steht eine große Anzahl an unterrichtsintegrierten Daten zur Verfügung. Damit sind alle Daten gemeint, die im laufenden Unterrichtsgeschehen ohnehin kontinuierlich, also ohne zusätzliche Erhebung, anfallen und durch entsprechende Dokumentation und Analyse für das Lernen und Lehren genutzt werden können.

Denn unterrichtsintegrierte Daten geben sowohl Aufschluss über Lernvoraussetzung, -prozess und -ergebnis der Lernenden als auch über die Wirksamkeit des Unterrichts. Sie tragen dazu bei, besser zu verstehen, wie Schüler/innen lernen und wie der Unterricht ankommt (vgl. Hattie 2018; Hattie & Zierer 2018).

Sie sind enthalten z.B.

  • in den Leistungsbildern von Schularbeiten, Tests, Prüfungen, Wiederholungen, Präsentationen, Hausübungen sowie
  • in unterrichtsbegleitenden Beobachtungen (on-the-fly) zu Befindlichkeit, Sozialverhalten, Anstrengungsbereitschaft, Eigenverantwortung, Selbstkonzept etc. der Lernenden sowie
  • in Dokumenten, in denen die Lernenden über ihre Lernprozesse und denen ihrer Peers nachdenken (Reflexion, Metakognition, Feedback, (Selbst- und Fremd-)Einschätzung).

Letzte Aktualisierung: 25.11.2022